Arztverbände und Konjunktiv

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Urs Enggist
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Arztverbände und Konjunktiv

Beitrag von Urs Enggist » So 15. Aug 2010, 12:14

Arztverbände und Konjunktiv

oder

"der hätte, wo wätti!"



Seht selber PC 11-2010....Kollege Laurent Reuge ist über die Konjuktivfalle gestolbert...oder ist er "seiner Lobbysten-Verbände" einfach doch nicht so sicher?


Auszüge aus dem Artikel!
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...Eine strukturierte Lobby könnte ganz generell die Interessen der
Medizin verteidigen, insbesondere den potenziellen Nachwuchs
fördern und in der Debatte dem Gesundheitsbegriff erneut Priorität
vor ökonomischen Überlegungen einräumen. Gefördert würde
das Interesse des Nachwuchses, so unser junger Teilnehmer, mit
der generellen Einrichtung von Assistenzstellen in der Arztpraxis,
mit einer finanziellen Aufwertung unseres Berufs und mit einer abgesicherten Laufbahn in der gewählten Spezialität...


Anmerkung UE: von wem alleine "sitzen gelassen"


...Eine Kollegin in unserer Gruppe berichtete über eine höchst unangenehme Erfahrung. In ihrer Praxis betreut sie Patienten, deren
Mehrfachkrankheiten die Statistiken von Santésuisse belasten.
Neben dem Gefühl, als Profiteurin zu gelten, fühlte sie sich auch
allein gelassen. Nachfragen in ihrem Kollegenkreis ergaben dann,
dass einige Kollegen Ähnliches erlebt hatten.....

Anmerkung UE: Laurant's "Summary" ein "Konjunktiv-Feuerwerk"


Die Freude an unserer Arbeit lässt uns weiter hoffen. Es ist unsere
Pflicht, die junge Generation für den Fortbestand unserer Werte zu
motivieren und dabei den Sinn für Zusammenhalt für einen gemeinsamen
Denkansatz zu entwickeln. Eine Lobby mit klaren Positionen
wird uns das nötige Gewicht verleihen, um dem ökonomistischen
Einheitsdenken der Versicherungen entgegenzuwirken.
Deshalb Ja, in der Arztpraxis braucht es Politik! Einheit macht stark!

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